Der Nordpark - langfristige Entwicklung und Bebauung

Luftbild des ERBA-Geländes

Abgeleitet aus den vorhandenen Rahmenbedingungen und den planungsrechtlichen Festlegungen wird von Seiten der Stadtplanung langfristig ein verträgliches Nebeneinander von öffentlichem Grün und Bebauung angestrebt. Eine maßvolle Bebauung vorwiegend am Regnitzufer ist vorgesehen, als Nutzung kommen Wohnen, Freizeiteinrichtungen oder Bildungseinrichtungen der Universität in Frage.

Untersuchungen des Stadtplanungsamtes der Stadt Bamberg belegen, dass Bebauung und Park sich nicht ausschließen. Der Nordpark auf dem ERBA-Gelände als Bestandteil der Naturstadt muss dabei in seinen wesentlichen Elementen und Strukturen (Wege, Plätze, Kinderspielbereiche, Biotopausstattung), die bereits während der Landesgartenschau konzipiert werden, erhalten bleiben. Neue Anbindungen zu den Wohnsiedlungen, über den Main-Donau-Kanal und entlang der Ufer stellen die notwendige Erreichbarkeit sicher.

Als neuer Stadtpark bietet er vielfältigen Nutzungen Raum und sichert die Grünversorgung des Altstadtbereiches. Gleichzeitig werden entlang der beiden Flussarme wichtige Verknüpfungen geschaffen, die langfristig ein Netz an Grünflächen, Gärten und Stadträumen entstehen lassen, die wesentlich zur Qualität des Wohnens und Arbeitens in den dicht bebauten Bereichen der Innenstadt beitragen. Daneben wird durch den neuen Park auch die Gartenkunst als wesentliches Element der Stadtkultur wieder in den Vordergrund gerückt. Nur so hat die Idee der Naturstadt auf Dauer Bestand.

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